Sterbende begleiten, wenn Worte fehlen Ein Wegweiser für Angehörige
Steinmetz, A. · Praxis Palliative Care · 2025 · Heft 66-67 · S. 42 bis 50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die letzten Lebensphasen sind von Herausforderungen, aber auch von besonderen Momenten der Nähe geprägt. Da Sprache oft eingeschränkt ist, spielt nonverbale Kommu nikation durch Blicke, Berüh rungen und Atemrhythmen eine entscheidende Rolle. Achtsam keit hilft Angehörigen, Präsenz zu zeigen, ohne sich in Aktivismus zu verlieren. Konflikte können eine Belastung sein, doch bewusste Reflexion und Vergebung erleichtern das Los lassen. Musik und Einsatz der Stimme können die emotionale Verbindung unterstützen. Am wichtigsten ist die Bereitschaft, gemeinsam im Moment zu sein, ohne Perfektion anzustreben, sondern in ti…