Liebe Leserinnen und Leser,
N.N. · intensiv · 2025 · Heft 6 · S. 281 bis 281
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
machen Sie mit mir eine Zeitreise in die 1970er-Jahre: Wir schreiben das Jahr 1972, und es erfolgte die erste erfolgreiche extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) bei einem 24-jährigen polytraumatisierten Mann mit schwerem akuten Lungenversagen. Seine Lunge erholte sich, nach drei Tagen konnte die ECMO beendet und mit der Entwöhnung von der Beatmung begonnen werden [1]. Mehr als 50 Jahre später ist die ECMO-Behandlung – auch oft bezeichnet als künstliche Lunge – aus dem Alltag vieler Intensivzentren nicht mehr wegzudenken. Vorübergehend kann mit dieser Behandlung die Lungenfunktion und zusätzlich, wenn indizie…