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Weimer, T. · intensiv · 2015 · Heft 5 · S. 243 bis 243

Dokument
329752
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
intensiv
Autor:innen
Weimer, T.
Ausgabe
Heft 5 / 2015
Jahrgang 19
Seiten
243 bis 243
Erschienen: 2015-09-04 13:00:00
ISSN
0942-6035

Zusammenfassung

Ist eine bestimmte Aufklärung vor der Geburt geboten, so muss die Mutter auch über die beim Kind möglicherweise eintretenden Folgen unterrichtet werden. Vorgeburtlich ist nur dann zur Periduralanästhesie (PDA) aufzuklären, wenn die werdende Mutter zu erkennen gibt, sich dafür zu interessieren oder entscheiden zu wollen oder wenn vorhersehbare Risiken dazu Anlass geben. Kann die Mutter unter der Geburt nicht mehr über das Legen einer PDA entscheiden, ist für die Rechtfertigung des Eingriffs der mutmaßliche Wille der Patientin ausschlaggebend. OLG Naumburg, Urteil v. 06.02.2014 – 1 U 45/13

Schlagworte

Gesundheit Pflege Geburt Periduralanästhesie (PDA) intensiv