Leben mit pulmonaler Hypertonie
Sicksch, M. · intensiv · 2005 · Heft 5 · S. 204 bis 208
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Pulmonale Hypertonie definiert sich durch einen dauerhaft erhöhten pulmonal-arteriellen Mitteldruck von mehr als 25 mm Hg in Ruhe bzw. mehr als 30 mm Hg unter körperlicher Belastung. Sie kann aus verschiedenen primären Pathomechanismen heraus entstehen und zeigt im Endstadium ein sehr einheitliches Bild, einhergehend mit massiven Umbauvorgängen der kleineren präkapillären Lungenarterien. Dies wird auch Remodelling (Abb. [1]) genannt. Diese Gefäße neigen zur Vasokonstriktion, was die Gefahr der In-Situ-Thrombose mit sich bringt. Durch all dies wird der pulmonal-vaskuläre Widerstand erhöht und die pulmonale Hypert…