Enterale Immunonutrition bei Patienten mit akutem Lungenversagen (ALI/ARDS), Teil 2
Reiter, M. · intensiv · 2003 · Heft 2 · S. 72 bis 76
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Einsatz nasogastraler Sonden setzt die uneingeschränkte Verdauungs- und Resorptionsleistung aus dem Gastrointestinaltrakt voraus und sollte nur bei bewusstseinsklaren oder intubierten Patienten angewandt werden. Das entscheidende Kriterium zur Erkennung einer Oberbauchatonie ist in einem gastralen Residualvolumen > 150 ml zu sehen [1]. Die Nahrungszufuhr kann bei gastraler Sondenlage entweder bolusweise oder kontinuierlich mit nächtlichen Ruhepausen erfolgen, um die Säurebarriere des Magens zumindest zeitweise wieder aufzubauen und die gastrale Überwucherung von Keimen zu verhindern. Voraussetzung dafür ist,…