CareLit Fachartikel

„Schließlich wird den wenigsten ein Tod ohne Sterben zuteil!” (Thomas Bernhard)

Kliesch, S.; Markmeyer, I.; Pope, M.; Siemann, S. · intensiv · 2001 · Heft 4 · S. 176 bis 183

Dokument
330337
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
intensiv
Autor:innen
Kliesch, S.; Markmeyer, I.; Pope, M.; Siemann, S.
Ausgabe
Heft 4 / 2001
Jahrgang 19
Seiten
176 bis 183
Erschienen: 2001-12-31 13:00:00
ISSN
0942-6035

Zusammenfassung

Die offensichtliche Häufung von ethischen Fragestellungen in Grenzbereichen am Ende des Lebens auf einer Intensivstation veranlasst uns, das multidisziplinäre Gespräch zu suchen und weiterzuführen. Pflegende erleben Entscheidungen zur Begrenzung oder Weiterführung einmal begonnener therapeutischer Maßnahmen zunehmend als fragwürdig: „Muss das denn noch sein? Das ist doch menschenunwürdig!” Diese Äußerungen von Kollegen drücken ihre außerordentlichen psychohygienischen Belastungen aus: Angst und Hilflosigkeit um die gelingende Sorge für den anvertrauten Menschen. Sie verdeutlichen zudem die moralische Verunsicher…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Krankenhaus Angst Angehörige Krankenhausleitung Intensivpflege intensiv