Postoperatives cerebrales Vasokonstriktionssyndrom nach Implantation eines Ommaya-Reservoirs – Ein Fallbericht
Niedmers, H. · Anästhesiologie und Intensivmedizin · 2025 · Heft 5 · S. 211 bis 216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das reversible cerebrale Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) ist eine komplexe neurovaskuläre Erkrankung, die durch multiple cerebrale Vasospasmen charakterisiert wird. Pathognomonisch sind Cephalgien (Donnerschlagkopfschmerz), begleitet von fokalneurologischen Defiziten bis hin zu Vigilanzstörungen, sowie fakultative epileptische Ereignisse. Bildmorphologisch imponieren diffuse segmentale cerebrale Vasokonstriktionen sowie in manchen Fällen ein Hirnödem. In einem Großteil der Fälle wird eine spontane Restitutio ad integrum erreicht, persistierende Defizite oder letale Verläufe sind selten.