Chronische Behandlung mit Pyridostigmin vermindert die Expression von Acetylcholinrezeptoren
Richtsfeld, M.; Yasuhara, S.; Blobner, M.; Martyn, J. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2005 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Pyridostigmin, ein reversibler Acetylcholinesterase (AChE)-Inhibitor, wird neben der Therapie der Myasthenia gravis auch prophylaktisch bei Soldaten eingesetzt, um eine eventuelle Nervengasintoxikation zu mildern. Pyridostigmin erhöht dabei die Konzentration des synaptischen Acetylcholin, das bei inhibierter AChE vermindert hydrolysiert wird. Gemäß der klassischen Rezeptorexpressionstheorie sollte die kontinuierliche Stimulation der Acetylcholinrezeptoren (AChR) zu ihrer verminderten Expression führen und so ein myasthenes Syndrom und eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber nichtdepolarisierenden M…