Hämodilution aus klinischer Sicht
Kluge, E. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 207 bis 212
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die akute normovolämische Hämodilution erscheint als eine praktikable Methode zur weitgehenden Vermeidung von Fremdbluttransfusionen bei mittleren bis großen chirurgischen Eingriffen mit einem erwarteten intraoperativen Blutverlust bis zu 30 % des Plasmavolumens. Nach Beginn der Narkose werden dem Patienten 2-4 Konserven Eigenblut entnommen im Austausch gegen eine gleiche Menge von Plasmaersatzlösungen. Je nach Ausmaß des operativen Blutverlustes wird das entnommene Blut während der Operation oder im Laufe des Operationstages wieder retransfundiert. Unter der Hämodilution nehmen auf Grund der niedrigen Blutvisko…