Traumatischer Rechts-Schenkelblock
Bogosyan, S.; Wendt, M.; Lawin, P. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 5 · S. 288 bis 290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Herzkontusionen nach Thoraxtraumen sind relativ häufig, werden aber selten diagnostiziert. Das EKG bietet dabei die größte diagnostische Hilfe. Erregungsausbreitungs- und Rhythmusstörungen werden am häufigsten gefunden. Der traumatische Rechts-Schenkelblock hat hierbei eine relativ günstige Prognose. Als Beispiel wird ein Patient vorgestellt, der nach einem Autounfall mehrere Gesichtsknochenfrakturen erlitt. In einem vor der geplanten operativen Versorgung geschriebenen EKG wurde ein kompletter Rechts-Schenkelblock festgestellt. Daraufhin wurde die Operation abgesetzt und der Patient observiert. Das Bild des Rec…