Schmerzbehandlung durch sub- oder epidurale Opiatapplikation
Grabow, L. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 161 bis 164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die spinale und die epidurale Anwendung von Opiaten deckt eine Reihe von Wirkungsunterschieden auf, die der Indikation der Opiatanalgesie behilflich sind: die synthetischen Morphinsubstitute Pethidin, Pentazocin und Piritramid eignen sich weder in spinaler noch in epiduraler Anwendung für diese Form der Analgesie. Nur Morphin zeigt in spinaler wie in epiduraler Applikation bis zur Menge von 2 mg einen sicheren Schmerzeffekt, der 16-24 Stunden anhält. Die spinale Applikation des Morphins hat nahezu sicher als Nebenwirkung die aufsteigende Diffusion des Morphins in den Medullarbereich, womit sich seine Anwendung f…