Hirnfunktion und Beatmung
Prien, T.; Lawin, P.; Schoeppner, H. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 289 bis 296
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Beatmungsinduzierte Veränderungen der Blutgase, insbesondere des paCO2, sowie der Hämodynamik (zerebraler Perfusionsdruck, zerebrale Durchblutung) können in Abhängigkeit von den individuellen intrakraniellen Verhältnissen lokale oder globale Änderungen der Hirnfunktion bewirken. Infolge der Variationsbreite zerebraler Adaptationsmechanismen kann beim hirngesunden Patienten eine Beatmung im klinisch üblichen Rahmen ohne Gefährdung der zerebralen Integrität durchgeführt werden. Dagegen können bei Patienten mit lokalen oder globalen Störungen dieser Adaptationsmechanismen die pathophysiologischen Verhältnisse durch…