Optimiertes Analgosedierungs-Verfahren zur ESWL-Behandlung
Stubbig, K.; Böhrer, H.; Bauer, H.; Jürs, G. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 306 bis 310
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Analgosedierung zur extrakorporalen Stoßwellenlithotrypsie (ESWL) ist nicht unproblematisch. Wichtige Ziele sind die möglichst geringe Invasivität, hämodynamische Stabilität und ausreichende Sauerstoffversorgung bei befriedigender Patientenakzeptanz. Es wird ein Analgosedierungs-Verfahren hinsichtlich dieser Kriterien untersucht. 50 konsekutive Patienten (ASA I - III) zur ESWL (mod. Dornier HM3) wurden wie folgt behandelt: Die Prämedikation erfolgte ohne (n = 25) bzw. mit (n = 25) Dikaliumchlorazepam 25 mg oral. Als Basisanalgesie vor Beginn wurde Atropin 0,25 mg, DHB 5 mg (< 60 kg = 2,5 mg) und Alfentanil 1…