Massive Natriurese und Polyurie nach dreimaliger kraniozervikaler Subarachnoidalblutung: Cerebral-Salt-Wasting-Syndrome?
Betendes, E.; Scherer, R.; Schuricht, G.; Rol, R.; Hengst, K. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 7 · S. 445 bis 448
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei einem 30jährigen Patienten mit dreimaliger raumfordernder Angiomblutung im kraniozervikalen Übergangsbereich entwickelte sich eine ausgeprägte Natriurese und Polyurie. Auffällig waren eine stark herabgesetzte Plasmareninaktivität und ein laborchemisch nicht nachweisbares Aldosteron. Natriurese und Polyurie gingen mit der Entwicklung eines Hydrocephalus internus malresorptivus infolge der rezidivierenden Blutungen einher. Weder Flüssigkeitsrestriktion und gleichzeitige Natriumsubstitution noch ein Therapieversuch mit Hydrochlorothiazid/Indomethacin konnten Natriurese und Polyurie einschränken. Erst die Kombin…