Die intramukosale pCO2-Messung als gastrointestinales Monitoring
Knichwitz, G.; Brüssel, T. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 8 · S. 479 bis 487
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Verbesserung der Gewebsperfusion anhand globaler Parameter mit dem Konzept des „supranormalen Sauerstoffangebotes” hat zu keiner entscheidenden Verbesserung der Mortalitätsrate kritisch kranker Patienten geführt. Neuere Konzepte konzentrieren sich daher auf ein regionales Monitoring besonders vulnerabler Organsysteme. Als regionales, gastrointestinales Monitoring hat sich hier die gastrale Tonometrie klinisch etabliert. So können der intramukosale pCO2 (piCO2) und der errechnete intramukosale pH (pHi) als Parameter der gastralen Tonometrie frühzeitig auf eine gastrointestinale Perfusionsstörung und damit auf…