Postoperative Therapie eines alkoholkranken Patienten mit ungewöhnlich gesteigerter Ethanolabbaurate
Wilkens, L.; Rückoldt, H.; Kleemann, W.J.; Larsch, K.; Piepenbrock, S. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 2 · S. 120 bis 121
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Vermeidung des Alkoholentzugssyndroms (AES) in der postoperativen Phase kann außer durch einen präoperativen Entzug oder eine medikamentöse Therapie auch durch die fortgesetzte Substitution mit Ethanol versucht werden. Eine genaue Dosierung muß bei der Gabe von Ethanol jedoch unbedingt beachtet werden. Zur Berechnung wird, basierend auf umfangreichen forensischen Erfahrungen, eine durchschnittliche Abbaurate von 0,15 g ‰/h angenommen. Wir berichten über einen 43jährigen Patienten, bei dem zur Vermeidung eines AES ein mehrfaches der nach dem durchschnittlichen Abbauwert zu erwartenden Tagesdosis gegeben werde…