Kraniosynostose-Operationen im Kindesalter
Berg, K.; Grundmann, U.; Wilhelm, W.; Krier, C.; Mertzlufft, F. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 138 bis 150
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der vorzeitige, intrauterin oder in den ersten Lebensmonaten stattfindende Verschluß einer oder mehrerer Schädelnähte wird als Kraniosynostose bezeichnet. Infolge intrakranieller Raumbeschränkung kann eine Hemmung des Schädelwachstums einsetzen, die zur Kraniostenose mit intrazerebraler Drucksteigerung führt. Von den einfachen Kraniosynostosen abzugrenzen sind solche mit assoziierten Mißbildungen, z.B. das Apert-, Crouzon- und Pfeiffer-Syndrom. Diesen kranio-fazialen Dysostosen liegt ein vorzeitiger Verschluß der Nahtstellen zwischen Hirn- und Gesichtsschädel zugrunde. Die Inzidenz aller Kraniosynostosen liegt i…