Volumenersatzmittel -Pharmakologie und klinischer Einsatz
Adams, H.A.; Piepenbrock, S.; Hempelmann, G. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 1 · S. 2 bis 17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das intravasale Volumen wird hauptsächlich durch den kolloidosmotischen Druck (KOD) des Plasmas fixiert. Unter Aufrechterhaltung strikter Normovolämie („kontrollierte Hämodilution”) kann die Sauerstoffversorgung der Gewebe in einem weiten Bereich auch ohne Zufuhr von Blutkomponenten gesichert werden. Die kritischen Grenzen sind vom Einzelfall abhängig; als orientierende Werte können Hämoglobin-Konzentrationen von 10 g/dl beim Intensivpatienten und 8-6 g/dl beim „Gesunden” gelten. Der Einsatz von Volumenersatzmitteln und Blutkomponenten erfolgt im Rahmen eines Stufenkonzepts zum gezielten Ersatz der jeweiligen Te…