Neue Aspekte zur Schocklunge
Schlag, G.; Redl, H. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 2 · S. 86 bis 91
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wie aufgrund von intravitalen Ultrastrukturunterschuchungen und danach gestalteten Tierversuchen festgestellt wurde, kommt es in der „Lunge im Schock” zu einer Leukostase und zu Endothelzellschwellungen. Diese vermutlichen Wegbereiter für spätere irreversible Schäden sind jedoch klinisch nicht diagnostizierbar. Daher muß versucht werden, durch prophylaktische Maßnahmen wie Frühbeatmung (Atemgymnastik), Beeinflussung der Granulozytenfunktion beziehungsweise der lysosomalen Enzyme und Sauerstoffradikale bereits das Auftreten des ARDS zu verhindern, denn dieses ist noch immer mit einer Mortalität von etwa 60 % beha…