Hämokonzentration durch intraoperative exzessive Aszitesproduktion bei Ulkusblutung
Khosropour, R.; Lackner, F.; Zimpfer, M. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 1 · S. 34 bis 36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Festlegung der intraoperativ erforderlichen Flüssigkeitsmenge kann besonders bei Patienten mit diesbezüglichen Verteilungsstörungen wie z. B. bei Cirrhosis hepatis Schwierigkeiten bereiten. Geschildert wird der Verlauf einer Notoperation wegen oberer Gastrointestinalblutung einer 41jährigen Patientin mit Leberzirrhose. Nach präoperativem Blutersatz werden bei der massiv blutenden Patientin intraoperativ bei einer Saugmenge von 5 Litern etwa 4 Liter Blut sowie über 5 Liter erythrozytenfreie Flüssigkeit ersetzt, bei hämodynamischen Anzeichen einer Hypovolämie kommt es zu HK-Anstieg bis 65 %. Postoperativ wird…