Myasthenia gravis als Anästhesierisiko
Thorau, U.M.; Rothe, K.F. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 143 bis 149
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Myastheniker ist in der operativen Medizin als Risikopatient anzusehen. Die genaue Kenntnis der Pathophysiologie des Krankheitsbildes mit den drei Krisenformen einschließlich deren Therapie ist eine wichtige Voraussetzung für eine sichere Narkose und die Senkung der perioperativen Komplikationsrate. In der präoperativen Phase sind neben den Routinevorbereitungen einige spezielle Gesichtspunkte zu beachten: Die ChEH-Therapie beim Myastheniker wird in unveränderter bzw. nur wenig reduzierter Dosierung bis zum Operationstag beibehalten, ggf. erfolgt eine Umstellung von oraler auf i. m. oder i. v. Applikation. B…