Das Moya-Moya-Syndrom in der Neuro-Anästhesie
Gulden, W.; Brandt, M.; Scherer, R.; Lawin, P. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 1 · S. 33 bis 36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das „cerebrovasculäre Moya-Moya-Syndrom” beschreibt einen in der Regel beidseitigen stenosierenden Prozeß des Endabschnittes der Arteria carotis interna und des Circulus Willisii mit einem angiographisch nachweisbaren poststenotischen Kollateralnetz. Es wird von einer 35jährigen Patientin mit angiographisch gesichertem Moya-Moya-Syndrom bei typischer Anamnese berichtet. Die Patientin erhielt einen extra-intracraniellen Bypass zur Erzielung besserer Perfusionsverhältnisse im Moya-Moya-Netzwerk des linken Arteria cerebri media-Stromgebietes. Der Anästhesieverlauf wird als Beispiel angegeben für das Narkosemanageme…