Zerebrales Monitoring
Kochs, E. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 7 · S. 363 bis 374
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein zerebral orientiertes Monitoring soll zu einer frühzeitigen Erkennung zerebral belastender Situationen (Hypoxie, Ischämie) beitragen sowie Entscheidungshilfen für die Steuerung der Anästhesietiefe geben. Als Grundlage dient die Überwachung allgemeiner Systemparameter (z. B. arterieller Blutdruck, Blutgase) mit direkten Auswirkungen auf die Funktion und den Metabolismus des zentralen Nervensystems (ZNS). Direkte Monitorparameter (z.B. zerebraler Blutfluß, Blutströmungsgeschwindigkeiten in den basalen Hirnarterien, intrakranieller Druck, EEG, evozierte Potentiale) geben Auskunft über die intrakranielle Hämodyn…