Curare und seine Nachfolger - 50 Jahre einer Entwicklung
Buzello, W.; Diefenbach, C. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 5 · S. 290 bis 299
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Einführung von Curare 1942 durch Griffith und Johnson in die Anästhesiologie trug zur Beendigung einer Ära bei, in der die Narkose mehr einer reversiblen Intoxikation als einer kontrollierten Medikamentenwirkung glich. Die Möglichkeit einer flacheren Narkoseführung und die Verbesserung der Operationsbedingungen durch die künstliche Muskelerschlaffung leistete einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der Patienten. Die Schwierigkeit, Rohcurare in ausreichender Menge zu beschaffen, und die Inhomogenität der Curarepräparation aus natürlichen Quellen führten zu Bemühungen, synthetische Curareanaloge mit def…