Molekulare Wirkprofile intravenöser Anästhetika
Frenkel, C.; Urban, B.W. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 2 · S. 101 bis 108
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die molekularen Interaktionen der intravenösen Anästhetika ergeben ein komplexes und uneinheitliches Bild. Eine Vielzahl von Membranstrukturen werden vom jeweiligen Anästhetikum moduliert, wobei sich für die verschiedenen Substanzgruppen vielschichtige Wirkmuster nachweisen lassen. Die anästhetische Gesamtwirkung einer Substanz ergibt sich wahrscheinlich aus der Summation der einzelnen molekularen Interaktionen, welches sich am besten mit einem „multimechanistischen Wirkprinzip” beschreiben läßt. Dieses Konzept wird stellvertretend für andere Membranproteine am Beispiel des menschlichen ZNS-Natriumkanalproteins…