Hochreines Ryanodin zur In-vitro-Diagnostik der malignen Hyperthermie
Wappler, F.; Roewer, N.; Lenzen, C.; Scholz, J.; Steinfath, M.; Rumberger, R.; Esch, J.S.a. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 7 · S. 427 bis 431
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel der Studie und Methodik: Zur Identifikation einer Veranlagung zu maligner Hyperthermie (MH) wird der Halothan-Koffein-Kontrakturtest am Skelettmuskel durchgeführt. Nach den Testresultaten bleibt die MH-Empfindlichkeit gegenwärtig bei ca. 14 % der untersuchten Patienten ungeklärt (MHE). Um diesen Anteil zu verringern, wurde daher die zusätzliche Einführung des „Ryanodintests” zu dem etablierten Verfahren vorgeschlagen. Da alle bisher verwendeten Präparate aus Ryanodin und Dehydroryanodin bestanden, wurde in dieser Arbeit das jetzt zur Verfügung stehende, hochreine Ryanodin (HPR) in den Konzentrationen 2,5 un…