Elektrokrampftherapie - Anästhesiologisches Vorgehen
Möllenberg, O. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 10 · S. 593 bis 603
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Elektrokrampftherapie (EKT) basiert auf der elektrischen Auslösung eines generalisierten Krampfanfalls zur Behandlung von schweren psychiatrischen Erkrankungen. Die Zurückhaltung, die der 1938 entwickelten Methode insbesondere in Deutschland entgegengebracht wird, beruht unter anderem auf der ursprünglichen Anwendung am nicht anästhesierten Patienten, die mit vielen traumatisierenden Nebenwirkungen einherging. Seit Beginn der sechziger Jahre wurde die „modifizierte” Durchführung unter Anästhesie mit neuromuskulärer Blockade zum weltweiten Standard. Kontrollierte Studien konnten zeigen, dal? die EKT besonders…