Diagnostik der Disposition zur malignen Hyperthermie durch einen in vitro Kontrakturtest mit dem Phosphodiesterase-III-Hemmstoff Enoximon
Fiege, M.; Wappler, F.; Scholz, J.; von Richthofen, V.; Brinken, B.; Esch, J.S.a. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 9 · S. 557 bis 563
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel der Studie: Der Phosphodiesterase (PDE)-Ill-Hemmstoff Enoximon führt im menschlichen Herzmuskel zu einer intrazellulären Erhöhung der cAMP- und Ca2+-Spiegel. Eine Beteiligung des cAMP-Systems an der Pathogenese der malignen Hyperthermie (MH) wird vermutet, da eine höhere basale cAMP-Konzentration im Skelettmuskel von Menschen und Schweinen mit Veranlagung zu MH (MHS) im Vergleich zu Kontrollgruppen (MHN) nachgewiesen wurde. In der vorliegenden Untersuchung wurden die in vitro Effekte von Enoximon auf menschliche Skelettmuskulatur und die Möglichkeit einer in vitro Diagnostik der MH mit Enoximon untersucht.…