Lungenprotektive Beatmung beim ARDS
Max, M. · intensiv · 2002 · Heft 6 · S. 257 bis 260
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Anwendung kleiner Tidalvolumina (∼ 6 ml/kg) und die Begrenzung des inspiratorischen Spitzendrucks auf ≤ 35 cm H2O führte zu einer Reduktion der Mortalität bei Patienten mit ARDS und sollte gegenwärtig als Standard bei der kontrollierten Beatmung gewählt werden. Die Einstellung des positiven endexspiratorischen Drucks (PEEP) mit der Druck-Volumen-Kurve bietet möglicherweise Vorteile, ist aber aufgrund der dafür notwendigen technischen Voraussetzungen nicht regelhaft in der Klinik umzusetzen. Aus den inzwischen bei vielen Beatmungsgeräten integrierten dynamischen Druck-Volumen-Kurven, die während eines normale…