CareLit Fachartikel

Konstitutive Grenzüberschreitung im Pflegealltag*

Hofmann, I. · intensiv · 2001 · Heft 6 · S. 251 bis 254

Dokument
333024
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
intensiv
Autor:innen
Hofmann, I.
Ausgabe
Heft 6 / 2001
Jahrgang 9
Seiten
251 bis 254
Erschienen: 2001-11-05 13:00:00
ISSN
0942-6035

Zusammenfassung

Grenzüberschreitungen in der Pflegearbeit sind konstitutiv, d. h. unvermeidlich. Gleichzeitig lösen Grenzüberschreitungen insbesondere im physischen und/oder psychischen Intimbereich in der Regel Schamgefühle aus. Davor versuchen sich die Menschen zu schützen. Die Gefühle werden entweder verdrängt oder aggressiv abreagiert. Besonders große Abwehr zeigt sich dort, wo das Tabu „Sexualität” in der Pflege in irgendeiner Form gebrochen wird. Pflegende reagieren meist sehr heftig, wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen ein Patient „zu nahe” kommt. Umgekehrt zeigen sie überraschend häufig Verständnislosigkeit, wenn Pati…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Arbeit intensiv