Frauenerwerbstätigkeit, Gesundheitsschutz und Emanzipation: Das Gesetz für Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau in der DDR (1950)
Schleiermacher, S. · Das Gesundheitswesen · 2004 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1950 wurde das „Gesetz für Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau“ in der DDR verabschiedet. Bereits kurz nach Kriegsende waren in den Direktiven der Sowjetischen Militäradministration die Weichen für eine fast uneingeschränkte Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt entsprechend der Forderung der Arbeiterbewegung gestellt worden. Sie beinhaltete u.a. die Ineinssetzung weiblicher Erwerbstätigkeit und Emanzipation. Im Gesetz wurde darüber hinaus erstmalig auch der Gesundheitsschutz von Frauen am Arbeitsplatz geregelt. In der Untersuchung sollen die medizinischen, wirtschaftlichen und politischen Begr…