Korornare Revaskularisation nach Myokardinfarkt in vulnerablen Versichertengruppen – ein kasssenübergreifende Analyse von GKV-Routinedaten
Bitzer, E.; Lorenz, C.; Priess, H.; Schäfer, T. · Das Gesundheitswesen · 2016 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die koronare Revaskularisation nach Myokardinfarkt (MI) senkt die Mortalität und gehört daher zur leitlinengerechten Versorgung. Bislang ist nur wenig darüber bekannt, ob, und wenn ja, wie sich die Versorgung vulnerabler Gruppen nach MI von der übrigen Bevölkerung unterscheidet. Untersucht haben wir daher die Revaskularisationsrate bei MI-Patienten sowie die Rate erneuter Revaskularisationen im ersten Jahr nach der Indexbehandlung. Daten und Methoden: Ausgewertet wurden pseudonymisierte Abrechnungsdaten der AOK Niedersachsen und der Kaufmännischen Krankenkasse der Abrechnungsjahre 2004 bis 2010. Ein…