Statin assoziierte Myopathie: Entwicklung einer operationalen Definition zur Prävalenzabschätzung auf Basis von GKV-Routinedaten
Ihle, P.; Dippel, F.; Schubert, I. · Das Gesundheitswesen · 2015 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Myopathie, mit/ohne Erhöhung der Kreatininkinase (CK), ist die unter Statintherapie am häufigsten auftretende Nebenwirkung (gem. Fachinformationen je nach Wirkstoff/Stärke zwischen ≥1: 10.000 und 1%). Studienziel ist die Generierung einer operationalen Definition der Statin-assoziierten Myopathie (Myalgie, Myositis, Rhabdomyolyse) zur Abschätzung der Prävalenz auf Routinedatenbasis. Material und Methodik: Datenbasis ist die Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen (ca. 280.000 Versicherten/Jahr). Zunächst wurden inzidente Statinempfänger der Jahre 2006 bis 2010 definiert (3 Jahre vorher kei…