Metabolische Konsequenzen der Peritonealdialyse
Girndt, M. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2017 · Heft 3 · S. 206 bis 210
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zur Behandlung der terminalen Niereninsuffizienz kann alternativ zur Hämodialyse auch die Peritonealdialyse eingesetzt werden. Hierbei wird die Bauchhöhle mit 2 – 3 l Dialyseflüssigkeit gefüllt, die in regelmäßigen Abständen gewechselt wird. Um einen osmotischen Gradienten aufzubauen und dem Körper Flüssigkeit entziehen zu können, wird der Dialyseflüssigkeit Glukose zugesetzt. Ein Teil dieser Glukose wird während der Behandlung resorbiert und beeinflusst den Kohlenhydratstoffwechsel des Patienten. Dies ist vor allem bei Diabetikern bedeutsam, die aber bei geeigneter Steuerung durchaus mit Peritonealdialyse behan…