Konzeptbasierte geschlechterbezogene Forschung mit GKV-Daten auf der Grundlage eines sozialepidemiologischen Rahmenmodells
Frick, J.; Jahn, I. · Das Gesundheitswesen · 2014 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Geschlecht ist eine zentrale Kategorie gesundheitlicher Ungleichheit [1]. Studien mit Daten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewinnen auch in der Sozialepidemiologie zunehmend an Bedeutung. Durch den Einbezug soziodemographischer Informationen ergeben sich Untersuchungsmöglichkeiten zur sozialen Ungleichverteilung von Gesundheit/Krankheit und zur Inanspruchnahme von medizinischer Versorgung [2]. In der Regel weisen GKV-Datenanalysen eine Stratifizierung nach Geschlecht auf und erfüllen somit eine Mindestanforderung für geschlechtersensible Forschung in der Epidemiologie. Geschlecht umfasst…