Prävention invasiver Meningokokken-Infektionen
Ehrhard, I. · Das Gesundheitswesen · 2004 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Enge Kontaktpersonen eines Meningokokken-Patienten haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls eine Meningokokken-Erkrankung zu erleiden. In der ersten Woche nach Auftreten des Indexfalles ist das Risiko für Sekundärerkrankungen am höchsten. Laut Literatur treten 70% der Sekundärerkrankungen in diesem Zeitraum auf. Unter den Haushaltsmitgliedern der Patienten, die die Personengruppe mit dem höchsten Risiko für Sekundärerkrankungen darstellen, liegt das relative Risiko in der Woche nach Auftreten des Indexfalles bei ca. 1000 und zwischen 7 und 30 Tagen bei ca. 150. Durch Verabreichung einer Chemoprophylaxe an enge Konta…