Potenzial und Limitationen von Schulimpfprogrammen zur Steigerung der HPV-Impfquoten in Deutschland
Takla, A.; Schmid-Küpke, N.; Wichmann, O. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2025 · Heft 3 · S. 416 bis 425
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EinleitungJährlich erkranken etwa 8000 Menschen in Deutschland an Krebsarten, die durch humane Papillomviren (HPV) ausgelöst werden [1]. Häufigste Tumorlokalisation ist der Gebärmutterhals mit etwa 4600 jährlich neu auftretenden Erkrankungen. Die restlichen Tumorerkrankungen treten bei beiden Geschlechtern an den weiteren, für HPV-Infektionen typischen Lokalisationen des Analbereichs, Mund-Rachen-Raums sowie Genitalbereichs (Vagina, Vulva und Penis) auf. Als mit Abstand wirksamste präventive Maßnahme steht seit 2006 eine Impfung gegen HPV zur Verfügung [1]. Aufgrund der weltweit hohen Anzahl an HPV-bedingten Kre…