Evaluation der Einführung der HIV-Präexpositionsprophylaxe als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (EvE‑PrEP)
Schmidt, D.; Kollan, C.; Schewe, K.; Hanhoff, N.; Rüsenberg, R.; Friebe, M.; Schikowski, T.; Schink, S.B.; Marcus, U.; Koppe, U.; Jansen, K.; Streeck, H.; Ottensmeyer, P.; an der Heiden, M.; Bannert, N.; M’Bayo, R.; Ceres, M.; Weber, L.; Sweers, H.; Schmidt,… · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2023 · Heft 7 · S. 1008 bis 1018
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
HintergrundFür gesetzlich Krankenversicherte mit einem substantiellen HIV-Infektionsrisiko gibt es seit September 2019 mit dem Terminserviceund Versorgungsgesetz (§ 20j Fünftes Buch Sozialgesetzbuch – SGB V) einen Anspruch auf die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP; [1]). Die PrEP ist eine effektive HIV-Präventionsmethode, bei der HIV-negative Personen ein bereits seit vielen Jahren für die HIV-Therapie zugelassenes Medikament (Tenofovirdisoproxil + Emtricitabin, TDF/FTC) einnehmen, um sich vor einer HIV-Infektion zu schützen [2, 3, 4, 5, 6, 7, 8]. Der gesetzliche Anspruch auf PrEP umfasst die Beratung, die Vers…