Mundgesundheitskompetenz von Menschen mit Migrationshintergrund – Erste Auswertungen der MuMi-Studie
Spinler, K.; Weil, M.; Valdez, R.; Walther, C.; Dingoyan, D.; Seedorf, U.; Heydecke, G.; Lieske, B.; Kofahl, C.; Aarabi, G. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2021 · Heft 7 · S. 977 bis 985
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EinleitungIn Deutschland hat etwa jede 4. Person (26 %) einen Migrationshintergrund [1]. Gemäß der Definition des Statistischen Bundesamts sind dies Menschen, die entweder selbst nach Deutschland immigriert sind oder mindestens ein Elternteil haben, das nicht mit deutscher Staatsbürgerschaft geboren wurde [1]. Ein Migrationshintergrund kann sowohl ein positiver als auch ein negativer Indikator für die Gesundheit eines Menschen sein [2, 3]. Im Bereich der Mundgesundheit hat sich der Migrationsstatus bisher allerdings als Risikofaktor erwiesen, wie wissenschaftliche Erhebungen an Kindern, Jugendlichen und Senior*i…