Codieren in der Hausarztpraxis – Wird die ICD-11 ein Fortschritt sein?
Kühlein, T.; Virtanen, M.; Claus, C.; Popert, U.; van Boven, K. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2018 · Heft 5 · S. 828 bis 835
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hausärztinnen und Hausärzte haben keinen eigenen Nutzen vom Verschlüsseln der Diagnosen – sie codieren für die Zwecke anderer. Sie nutzen dabei meist den Thesaurus des Deutschen Instituts für Medizinische Information und Dokumentation (DIMDI) oder selbst erstellte „Hauslisten“. Die Codierqualität scheint für den morbiditätsadjustierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) auszureichen. Aus hausärztlicher Sicht ist weder die „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ (ICD-10) noch der DIMDI-Thesaurus für die Hausarztmedizin geeignet. Es ist nicht erkennbar, dass…