Allgemeines Vorgehen bei Verdacht auf einen Anschlag mit hochkontagiösen, hochpathogenen Agenzien
Richter, M.; Herzog, C. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2015 · Heft 5 · S. 699 bis 704
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Verdacht auf das Ausbringen hochpathogener Agenzien, um der Bevölkerung bzw. Bevölkerungsgruppen oder Einzelpersonen Schaden zuzufügen, wird oftmals im Zusammenhang von Postsendungen ausgesprochen, die hauptsächlich, oder als Beistoff, undefinierbare Pulver mit oder ohne Drohschreiben enthalten. Bei anschließenden Untersuchungen wird von lokalen Einsatzkräften häufig der Ausschluss von Milzbranderregern oder deren Sporen angestrebt, was den Anschlägen in den USA aus dem Jahr 2001 mit milzbrandsporenhaltigem Pulver in Briefen zuzuschreiben ist. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde jedoch in Deutschland bei „Pulve…