Risikoadaptierte Früherkennung
Rhiem, K.; Schmutzler, R. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2014 · Heft 2 · S. 307 bis 311
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die für Frauen der Allgemeinbevölkerung ohne ein familiär erhöhtes Brustkrebsrisiko zur Verfügung stehenden Brustkrebsfrüherkennungsuntersuchungen sind für die kleine Gruppe der Frauen mit einer erblichen Belastung für Brustund Eierstockkrebs nicht ausreichend. Das Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs beginnt in Deutschland mit dem 50. Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Großteil der genetisch belasteten Frauen bereits erkrankt. Zudem ist die Röntgenmammographie als alleiniges Screening-Verfahren aufgrund des jungen Ersterkrankungsalters von Frauen aus belasteten Familien ungeeignet, da si…