Intersexualität und Differences of Sex Development (DSD)
Holterhus, P. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2013 · Heft 11 · S. 1686 bis 1694
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Intersexualität bezeichnet eine angeborene Inkongruenz von chromosomalem Geschlecht, Keimdrüsen und genitalem Phänotyp. Eine typische klinische Situation, wie sich Intersexualität präsentiert, ist das uneindeutige Genitale bei Geburt. Ursächlich sind chromosomale, genetische und hormonelle Faktoren. Diagnostik, Beratung und Therapie sollten durch ein erfahrenes multidisziplinäres Team durchgeführt werden. Dabei stehen medizinische, aber auch psychologische, soziale und ethische Belange im Fokus. Intersexualität wird in der internationalen Literatur als „Disorders of Sex Development“ („DSD“) bezeichnet. Um zu ver…