Evolution und Infektionsbiologie der mit dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) assoziierten E. coli (HUSEC)
Karch, H.; Müthing, J.; Dobrindt, U.; Mellmann, A. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2012 · Heft 12 · S. 8 bis 14
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Shigatoxin-produzierende Escherichia coli (STEC), die das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) hervorrufen, werden als HUSEC bezeichnet. Ihre außerordentliche Genomvariabilität, die treibende Kraft evolutionärer Veränderungen, ermöglicht ihnen eine schnelle Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen. Die am Institut für Hygiene in Münster etablierte HUSEC-Kollektion (http://www.ehec.org) umfasst 42 EHEC-Referenztypstämme (HUSEC001–HUSEC042). Die HUSEC-Kollektion stellt eine einzigartige Sammlung von Krankheitserregern dar und ist äußerst hilfreich für die Analyse evolutiver Diversifizierungen und konservierter…