Morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich
Jahn, R.; Schillo, S.; Wasem, J. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2012 · Heft 4 · S. 624 bis 632
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zahlreiche Gesundheitssysteme haben den Wettbewerb zwischen den Krankenversicherern bei einem Verbot risikoäquivalenter Prämien eingeführt. Um Anreize zur Risikoselektion zu vermeiden und nachhaltige Anreize für die Versorgung chronisch Kranker zu schaffen, ist ein Risikostrukturausgleich (RSA) erforderlich, der die finanziellen Wirkungen unterschiedlicher Versichertenstrukturen der einzelnen Krankenversicherer ausgleicht. Dem internationalen Stand der Gesundheitsökonomie entsprechend, werden die Risikostrukturen in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung seit 2009 außer über demografische Merkmale auch ü…