Ambulant erworbene Legionellenpneumonie
von Baum, H.; Lück, C. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2011 · Heft 5 · S. 688 bis 692
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Legionellen kommen ubiquitär zumeist in Amöben im Biofilm technisierter Wassersysteme vor. Obwohl zwischenzeitlich mehr als 51 Spezies bekannt sind, werden die meisten Erkrankungen durch Legionella pneumophila Serogruppe 1 verursacht. Klinisch am bedeutsamsten ist die ambulant erworbene Legionellenpneumonie mit einer Inzidenz von etwa 4% in Deutschland. Die meisten Legionellenfälle treten sporadisch auf. Die Diagnostik erfolgt durch die Anzucht von Legionellen auf Spezialmedien, den Nachweis von Legionellen-DNA mittels PCR oder den Nachweis des Legionellen-Urin-Antigens. Prädisponiert sind Patienten mit bestimmt…