Risikoscreening als systematischer Zugang zu Frühen Hilfen
Kindler, H. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2010 · Heft 9 · S. 1073 bis 1079
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Verfahren des Risikoscreenings verfolgen das Ziel, unter Bedingungen von Freiwilligkeit möglichst systematisch Familien zu identifizieren, die von intensiveren Angeboten Früher Hilfe in besonderer Weise profitieren können. Dadurch sollen positive Fürsorge und Erziehung gefördert und die Häufigkeit früher Vernachlässigung und Misshandlung verringert werden. Entsprechende Screeningverfahren können sich auf eine Reihe internationaler Längsschnittstudien zu Vorhersagefaktoren früher Gefährdung stützen. Darauf aufbauende Verfahren haben sich im Ausland als in der Lage erwiesen, die Mehrzahl der Fälle, bei denen es im…