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Pharmakologisches Neuroenhancement und „Hirndoping“

Franke, A.; Lieb, K. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2010 · Heft 7 · S. 853 bis 860

Dokument
344549
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Franke, A.; Lieb, K.
Ausgabe
Heft 7 / 2010
Jahrgang 53
Seiten
853 bis 860
Erschienen: 2010-07-29 10:18:09
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Unter „pharmakologischem Neuroenhancement“ versteht man die Einnahme psychoaktiver Substanzen aller Art durch Gesunde mit dem Ziel der geistigen Leistungssteigerung, beispielsweise bezüglich Wachheit, Gedächtnis oder Stimmung. „Hirndoping“ dagegen meint die missbräuchliche Einnahme einer Subgruppe solcher Substanzen, die verschreibungspflichtig oder illegal sind. Zu diesen Substanzen zählen vor allem Psychostimulanzien (Amphetamine, Methylphenidat) und Modafinil, aber auch Antidementiva (Acetylcholinesterase-Inhibitoren, Memantine) und Antidepressiva (selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer), die eigentlich zur…

Schlagworte

Neuroenhancement Hirndoping psychoaktive Substanzen geistige Leistungssteigerung Psychostimulanzien Modafinil Antidementiva Antidepressiva Konzentration Aufmerksamkeit Wachheit ethische Fragen Stimulants Attention Deficit Disorder with Hyperactivity Antidepressive Agents Cognitive Enhancers