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Sexuelle Sucht?

Briken, P.; Basdekis-Jozsa, R. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2010 · Heft 3 · S. 313 bis 318

Dokument
344620
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Briken, P.; Basdekis-Jozsa, R.
Ausgabe
Heft 3 / 2010
Jahrgang 53
Seiten
313 bis 318
Erschienen: 2010-03-04 13:17:30
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Bei einer sexuell süchtigen Symptomatik mit Störungscharakter sollten deviante (Paraphilien) von nichtdevianten Formen unterschieden werden. Für die nichtdevianten Formen wird von den Autoren der Terminus Paraphilie-verwandte Störung verwendet. Ätiologisch ist eine Interaktion von erhöhter biologischer Vulnerabilität, Bindungsund Beziehungsstörungen, Störungen der Affektregulation und Kontrolle sexueller Erregbarkeit von Bedeutung. Es gibt Menschen, die auf Depressivität und Ängstlichkeit eher mit Steigerung sexueller Erregbarkeit reagieren und mit sexueller Aktivität versuchen, negative Emotionen zu bewältigen.…

Schlagworte

sexuelle Sucht Paraphilien Störungscharakter biologische Vulnerabilität Bindungsstörungen Affektregulation sexuelle Erregbarkeit Psychotherapie Selbsthilfegruppen Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Sexual Addiction Paraphilias Affective Disorders Anxiety Disorders Psychotherapy Serotonin Uptake Inhibitors