Depression als komorbide Störung in der primärärztlichen Versorgung
Pieper, L.; Schulz, H.; Klotsche, J.; Eichler, T.; Wittchen, H. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2008 · Heft 4 · S. 411 bis 421
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auf der Grundlage der DETECT-Studie1 wird die querschnittliche Assoziation depressiver Störungen mit einem weiten Spektrum körperlicher Erkrankungen in einer bundesweit repräsentativen Stichprobe von 51. 000 Patienten aus der primärärztlichen Versorgung in Deutschland sowie der Zusammenhang mit gesundheitsbezogener Lebensqualität und Arbeitsunfähigkeit untersucht. Das Vorliegen einer Depression wurde über den Depression Screening Questionnaire (DSQ) mit seinem ICD-10 Algorithmus ermittelt. Bei einer Gesamt-Querschnittsprävalenz depressiver Störungen von 7, 5 % ergaben sich erhöhte Depressionsraten und signifikan…